Schöner Urlaub, schöne Ferien….

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern unseres Vereines sowie allen Jugendrotkreuzlern und deren Familien, allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Einwohnern von Forst eine schöne, erholsame Urlaubs- und Ferienzeit. Für Ihre Urlaubsfahrt wünschen wir Ihnen eine gute, angenehme und vor allem stressfreie Hin- und Rückfahrt und kommen Sie gesund wieder. Für die vielfältige Unterstützung, die wir im ersten Halbjahr erfahren durften bedanken wir uns bei allen recht herzlich.

 

Ihr DRK Ortsverein Forst

Keine Kommentare

Erfolgreiches Wochenende bei der Ortmeisterschaft des Schützenvereins Forst

Am vergangenen Wochenende trat das DRK Forst mit zwei Frauen- und einer Herrenmannschaft für das Ortsschießen des Schützenvereins an.

Beim Luftgewehrteamschießen der Damen belegte das erste Team der Frauen, das aus Gaby Huber, Tina Hoffmann und Alexandra Glück bestand, den 2. Platz. In der Einzelwertung im Luftgewehrschießen der Damen konnte sich Alexandra Glück den ersten Platz ergattern.

Beim Kleinkaliberteamschießen der Damen konnte sich das gleiche Team der Frauen erfolgreich auch den 3. Platz sichern. In der Einzelwertung der Damen schaffte Eileen Müller vom zweiten Team der Frauen, das durch Sandra Geiger, Janina Stricker und Eileen Müller vertreten wurde, den 2. Platz.

Natürlich wurde auch beim Schießen der Ortsschützenkönigin mitgeschossen. Hier erreichte Alexandra Glück den 2. Platz und trägt somit den Titel „ 1. Hofdame“ der Ortschützenkönigin.

Das Team der Herren, für das Fabian Veith, Marco Schimmel und Jonas Stricker angetreten sind, startete wie letztes Jahr unter dem olympischen Gedanke „Dabei sein ist alles“.

Wir bedanken uns bei allen Rotkreuzlern, die mitgeschossen haben, für die Unterstützung und beglückwünschen alle erfolgreichen Schützinnen zu diesem tollen Erfolg. Weiter so!

Jonas Stricker, Schriftführer

Keine Kommentare

Hoher Besuch in der DRK-Notrufzentrale Bruchsal

Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger und DRK-Kreisverbandsvorsitzender Heribert Rech verschaffen sich einen Überblick über die tägliche Arbeit

 

Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Es herrschte ein reges Treiben in der DRK-Notrufzentrale im Kreisverband Karlsruhe, als der CDU Landtagsabgeordnete Ulli Hockenberger und der DRK-Kreisverbandsvorsitzende Heribert Rech den Raum betraten.

Es wurde telefoniert, Notrufe gingen im Minutentakt ein, jeder Mitarbeiter huschte mit der Maus im Akkordtempo über drei Bildschirme und trotz der unruhigen Arbeitsatmosphäre herrschte höchste Konzentration.

Die DRK-Notrufzentrale in Bruchsal ist rund um die Uhr besetzt. Damit allen Notrufen gewissenhaft nachgekommen werden kann, ist die Zentrale tagsüber mit vier Disponenten besetzt, die mindestens zum (Rettungs-)Sanitäter ausgebildet sind. Nachts ist die Notrufzentrale mit zwei Disponenten besetzt. „Im Einsatzfall rückt medizinisches Fachpersonal aus um im Notfall Hilfe zu leisten“, berichtet Jürgen Schlindwein Leiter der Notrufzentrale in Bruchsal, „denn man weiß nie genau wie sich die Situation vor Ort darstellt“.

Pro Jahr gehen ca. 450.000 Alarme in der DRK-Notrufzentrale ein.  Aktuell beläuft sich die tägliche Anzahl auf etwa 300 bis 400 Alarme, welche die Nutzer über die Notrufsysteme des Deutschen Roten Kreuzes auslösen.

Viele Menschen, nicht nur Senioren nutzen das DRK-Notrufsystem. Dieses besteht aus einem Basisgerät und einem Funksender, der als Armband oder Halskette getragen werden kann. Der Mobile Notruf hat eine zusätzliche Ortungsfunktion. Im Notfall kann der Knopf auf dem Funksender betätigt werden und die Notrufzentrale wird alarmiert. Nun werden –  wie auf Wunsch des Nutzers vereinbart – Angehörige, Nachbarn, Freunde, der Hausarzt, das medizinisch ausgebildete Einsatzteam des Hausnotrufes, der Rettungsdienst oder  der Notarzt alarmiert.  Dieses System funktioniere tadellos, schwärmte Schlindwein.

Das DRK bietet älteren oder allein stehenden Menschen, sowie deren Angehörigen im Alltag Sicherheit, Selbständigkeit und die Gewissheit, im Notfall schnell kompetente Hilfe von speziell ausgebildeten Helfern zu erhalten. Denn… im Notfall reicht ein Knopfdruck!

Eine Sicherheitsmaßnahme, welche immer und überall funktioniert, bietet das Mobile Care System. Hier wird der Standort des um Hilfe Rufenden  direkt über GPS ermittelt, sodass dieser schnell ausfindig gemacht werden kann. Sei es beim Joggen im Wald oder sogar im Urlaub in Italien, wir können sehr genau sagen, wo sich die in einer Notlage befindliche Person aufhält, wenn sie den Notruf auslöst, so Schlindwein. Deshalb nutzen auch jüngere Menschen diesen Dienst zunehmend. Vereinzelt  seien es sogar Kinder und Jugendliche berichtete Sabine Hessenauer, Disponentin der Notrufzentrale. Als gutes Beispiel, für das der Mobile Notruf die optimale Lösung darstellt, nannte Schlindwein einen Jungen, der unter schwerwiegenden Allergien leidet und über den Mobilen Notruf auch in alltäglichen Situationen, in denen sich kein Elternteil oder eine andere Personen in seiner Nähe befinden, im Ernstfall Hilfe rufen kann.

Geht ein Alarm in der bruchsaler Notrufzentrale ein, erscheinen auf drei verschiedenen Monitoren alle wichtigen Daten des Patienten, wie z.B. Name, Adresse und eventuelle medizinische Zusatzinformationen, Telefonnummern von Angehörigen, etc. Gleichzeitig wird auch eine Sprechverbindung zu den Mitarbeitern in der Notrufzentrale  hergestellt. Mit dem genannten Zusatz in Form der GPS Ortung, sieht der den Notruf entgegennehmende Disponent auf seinem Bildschirm eine Landkarte mit den Koordinaten zum genauen Standort der hilferufenden Person. „Der Mobile Notruf ist im Kommen“, so Schlindwein stolz, „wir können gerade älteren Menschen ein Stück Freiheit zurück geben. Viele trauen sich nicht mehr allein vor die Haustüre. Durch den Mobilen Notruf sind wir immer dabei und bieten so Sicherheit“.

Technik Einsätze, Geräte Rückholungen, Neuanschlüsse, Schlüsselhinterlegungen oder Wartungen gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Angestellten der Notrufzentrale. „Routine ist sehr wichtig“, meint Schlindwein. Vom Ehestreit, über Senioren die sich alleine fühlen und Gesellschaft suchen oder manchmal eben auch bis hin zu Todesfällen, man müsse auf alles gefasst sein. „Es herrscht eine überdurchschnittlich hohe Arbeitsbereitschaft“, lobt Schlindwein sein Team, „hier kann Jeder auf Jeden zählen. Sonst würden viele Dinge aber auch einfach nicht funktionieren“.

Inzwischen übernimmt der DRK-Kreisverband Karlsruhe die Notrufabwicklung für fast 3.000 Aufschaltungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie überregional für andere DRK-Kreisverbände wie u.a.: Bad Mergentheim, Coburg, Freudenstadt, Pforzheim, Rottweil, Sigmaringen, Tauberbischofsheim und Tuttlingen.

„Das ist Alles in Allem ein sehr umfassendes Pensum, das viel Kompetenz, Herzblut und vor allem auch Durchhaltevermögen voraussetzt“, äußert sich Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger hochachtungsvoll.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Notrufzentrale bzw. die sich dahinter verbergenden Menschen, Großes und moralisch Bedeutungsvolles vollbringen und dafür auch die entsprechende Wertschätzung erhalten sollten. Anstatt sich darüber zu beschweren, der Rettungswagen sei nach persönlichem Ermessen zu spät am Einsatzort gewesen bzw. hätte zu lange gebraucht, muss man sich vor Augen führen, dass wir alle ‚nur‘ Menschen sind – keiner ist unfehlbar, keiner kann Wunder vollbringen. Man kann nur Tag für Tag sein Bestes tun!

Melina Franke

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Soziale Dienste

Keine Kommentare