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Jahresbericht der Notfallhilfe für das Jahr 2016

Rückblick Generalversammlung 2017:

-Notfallhilfe Forst existiert bereits seit 10 Jahren-

Im Jahre 2016 konnte die Notfallhilfe Forst bereits auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückblicken, nachdem diese Einrichtung zum 01.10.2006 ihren Betrieb aufgenommen hatte. In diesen 10 Jahren hat die Notfallhilfe Forst über 1.500 Alarmierungen erhalten, wovon 93 % abgedeckt werden konnten. Nach wie vor stehen vier Aktive (Gaby Huber, Sandra Geiger, Volker Schmid und Michael Veith) ehrenamtlich an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag in Alarmbereitschaft, wenn sich in Forst ein medizinischer Notfall ereignet. Im Jahre 2016 war dies wieder 171 Mal der Fall, dass die Helferinnen und Helfer von der Rettungsleitstelle zu einem Notfalleinsatz geordert wurden. Erfreulicherweise waren es 23 Alarmierungen weniger als 2015 und gleichviel wie im Jahre 2014. Insgesamt konnten 152 Einsätze (rund 90 %) abgedeckt werden.
 

Die Einsatzzahlen der Notfallhilfe setzten sich 2016 folgendermaßen zusammen:

Die Alarmierungen waren:

zwischen 6.00 und 12.00 Uhr:                            42 Alarmierungen

zwischen 12.00 und 18.00 Uhr:                          58 Alarmierungen

zwischen 18.00 und 24.00 Uhr:                          51 Alarmierungen

zwischen 00.00 und 06.00 Uhr:                          20 Alarmierungen

– internistische Notfälle:                            80

– chirurg. Einsätze:                                     27

– Verkehrsunfälle:                                       11

– Tragehilfe                                                   1

– Brandeinsätze:                                          3

– Alkohol                                                       3

– Kindernotfälle:                                         11

– Fehlalarmierungen:                                 2

– Sonstige                                                      10           

(sonst Hilfsmaßn.,z.B. Pat.aus Bett gefallen, Suizid, Wohnungsöffnung, unkl. Meldung,            Diabetes, neurologischer Notfall, Vergiftung/Rauschgift/Drogen)

– Reanimationen:                                              4, darunter auch einer Kinderreanimation

– Einsätze nicht abgedeckt                               19 Einsatzstunden

insgesamt:                   ca. 140 Stunden
 

Ein wesentlicher Aspekt ist, dass die Notfallhilfe keine Leistung der Krankenkasse ist und von unseren Aktiven ehrenamtlich und unentgeltlich erbracht wird! Das kostspielige Equipment wird vom DRK-Ortsverein finanziert. Teilweise versuchen wir die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel durch verschiedene Aktionen oder Betreuungseinsätze selbst zu erwirtschaften. Ganz ist dies schon aus personellen Gründen jedoch nicht möglich, sodass wir auf Spendengelder angewiesen sind. Auch im Jahre 2016 haben uns wieder ein Vielzahl von freiwilligen Spendern, durch Spenden unterstützt, wofür wir uns ganz herzlich bedanken möchten.

Größere Investitionen waren in 2016 nicht erforderlich, jedoch haben wir zur Übung der Reanimation bei Babys und Kleinkindern eine sogenannte „Little Family“ beschafft, die jedoch der gesamten Bereitschaft für Übungszwecke zur Verfügung steht. Das Little Family Paket besteht aus einer Little Anne, einem Little Junior und einer Baby Anne. Mit dieser „kleinen Familie“ können die DRK-Aktiven künftig optimal die Herz-Lungen-Wiederbelebung an den verschiedenen Körpergrößen üben und so die anatomischen Unterschiede zwischen der Reanimation bei Erwachsenen, bei Kindern und bei Kleinkindern erlernen. Dies ermöglicht der Bereitschaft künftig sowohl in der Ausbildung der Aktiven, aber auch in der Laienausbildung der Erst-Helfer vielfältige Möglichkeiten. Die „Little Family“ wurde für 1.150,– Euro komplett von der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt eG gesponsert.

Auch bei Verkehrsunfällen außerhalb von Forst ist die Notfallhilfe zur Stelle und unterstützt den Rettungsdienst bei der Versorgung der verunfallten Personen!
 

Auch künftig werden weitere Investitionen fällig, um den ständigen Anforderungen gerecht zu werden und sich weiter zu entwickeln. Deshalb sind wir auch weiterhin auf freiwillige Spenden angewiesen, um unserem Leitspruch „Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“ gerecht werden zu können.

Deshalb unterstützen Sie uns! Ihre Spende ist auf dem DRK Konto bei der Volksbank Bruhrain Kraich-Hardt eG, IBAN DE09 6639 1600 0000 0132 18, BIC GENODE61ORH unter dem Stichwort „Notfallhilfe“ jederzeit willkommen. Sie helfen uns damit auch Ihnen morgen noch helfen zu können.

Vielen Dank.

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Generalversammlung 2017

Bestätigung der Vorstandschaft in ihrem Amt

Max Fabienke wird in die Bereitschaft übernommen

Etwas mehr als 25 Mitglieder waren der Einladung in die Jahnhallengaststätte zur diesjährigen Generalversammlung gefolgt. Unser Vorsitzender, Michael Veith, begrüßte die anwesenden Mitglieder, sein besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Reinhold Gsell sowie den anwesenden Ehrenmitgliedern. Nach dem Totengedenken ließ Schriftführer Jonas Stricker das abgelaufene Vereinsjahr in seinem Rechenschaftsbericht Revue passieren.

Besondere Eckdaten waren unter anderem:

– Bewirtung beim Sommerfest des Jugendhauses

– die Teilnahme an den Ortsmeisterschaften des Schützenvereins

– große Unterkreis-Übung in Büchenau zum Thema „Blitzeinschlag beim Fußball“

– der Ehrenabend zum 115-jährigen Bestehen des DRK Forst

– Beteiligung am Ferienprogramm der Gemeinde Forst

Mit dem Bericht der Bereitschaftsleitung ging Michael Veith auf die verschiedenen Aktivitäten in der Bereitschaft ein. Neben den regelmäßigen Dienstabenden sowie den vier Blutspendeterminen wurden zahlreiche Sanitätsdienste bei Veranstaltungen aller Art absolviert. Nicht zu vergessen sind hier auch die Kocheinsätze und Bewirtungen bei Veranstaltungen. Insgesamt wurden im Jahr 2016 ca. 3.300 Dienststunden erbracht.

Der Bericht der „Notfallhilfe“ gab einen interessanten Überblick dieser Einheit innerhalb der Bereitschaft. Auch hier die wichtigsten Daten:

  • derzeit sind vier Aktive im Einsatz und rund um die Uhr in Alarmbreitschaft, an 365 Tagen im Jahr
  • im Jahr 2016 hatte die Notfallhilfe 171 Alarmierungen, wovon 152 abgedeckt werden konnten

Die Notfallhilfe genießt nach wie vor große Resonanz in der Bevölkerung. Positive Rückmeldungen bestätigen dies immer wieder.

Die Kassiererin Sandra Geiger legte in Ihrem Bericht die Finanzlage des Vereins dar, der sich positiv darstellt. Trotz den größeren Beschaffungen in Vergangenheit hat der Verein eine gesunde finanzielle Ausstattung, um auch künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Dies aber auch nur, weil man sehr aktiv ist und Einnahmen durch verschiedene Aktionen erwirtschaftet, aber auch Spenden aus der Bevölkerung und dem örtlichen Gewerbe erhält. Die beiden Kassenprüfer Traudl Huber und Theodor Heiler haben die Kasse geprüft und konnten der Kassiererin eine gute und ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigen.

Aus dem Bericht der Jugendleiterin, Eileen Müller, erfuhren wir, was im abgelaufenen Jahr beim JRK so alles los war. Im Januar 2016 wurde eine neue JRK-Gruppe gegründet. Somit gibt es jetzt eine „kleine“ und eine „große“ JRK-Gruppe. Derzeit besuchen ca. 20 Kids/Jugendliche regelmäßig die Gruppenstunden. Neben der „Ersten Hilfe“ kamen aber auch Spiel- und Bastelstunden nicht zu kurz.

Die Highlights im Jahr 2016 waren die Teilnahme am Tag der Berufsfeuerwehr mit gemeinsamen Übungen mit der Jugendfeuerwehr sowie die der Wochenendausflug der „Großen“ in den Freizeitpark Trippsdrill.

Gaby Huber veranschaulichte das abgelaufene Vereinsjahr wieder in Form einer tollen Bildpräsentation.

Aufgrund seines engen Terminplanes musste Bürgermeister Reinhold Gsell die Sitzung in diesem Jahr ausnahmsweise vorzeitig verlassen, richtete aber einige Worte an die Versammlung, bevor er zu der nächsten Generalversammlung musste. Er ist zum 16. Mal bei der DRK-Generalversammlung dabei und immer noch erstaunt über die vielen Aktivitäten, die von relativ wenigen Personen das ganze Jahr über geleistet werden. Er weiß aber auch, dass die Hochachtung und der Respekt vor diesen Leistungen innerhalb der Bevölkerung hoch sind, auch insbesondere für die Notfallhilfe. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem DLRG wird auch in Zukunft erforderlich sein, um weiterhin bestehen zu können. Wichtig für einen Verein ist auch die Jugendarbeit, und einige Vereine wären froh eine solch gute Jugendarbeit zu haben. Toll findet er auch das aktive Jugendrotkreuz, den Nachwuchs für die Bereitschaft. Die Dienste bei den Forster Vereinen erscheinen für viele als selbstverständlich, doch es ist für die Helfer des DRK eine große Verantwortung und Belastung, vor allem bei den mehrtägigen Veranstaltungen an Wochenenden und Feiertagen, so Bürgermeister Gsell.

Die Entlastung der Vorstandschaft übernahm dann der Ehrenvorsitzende Theodor Heiler. Nachdem die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft erfolgt war, konnten wir zu den Neuwahlen kommen. Diese brachten folgendes Ergebnis:

2 . Vorsitzender                         Gaby Huber     

Schriftführer                              Jonas Stricker  

Jugendleiterin                           Eileen Müller

stellv. Jugendleiterin               Tina Hoffmann

Beisitzer                                      Karl Grau auf 1 Jahr gewählt.

Beisitzer                                      Alexandra Glück

Gerätewart                                 Amt konnte leider nicht vergeben werden.

Die jeweiligen Personen nahmen alle ihre Wahl an.

Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Traudel Huber und Theodor Heiler, Mitgliederbetreuerin bleibt Rita Lampert. Marco Schimmel übernimmt weiterhin das Amt des Fähnrichs.

Ein besonderes Highlight des Abends war, dass ein aktiver „Jugendrotkreuzler“ in die Bereitschaft auf Probe übernommen werden konnte. Künftig wird Max Fabienke das Team der Sanitätsbereitschaft verstärken und aktiv unterstützen. Nachdem er bereits einen Teil der Helfergrundausbildung durchlaufen hat, konnte er im Februar auch die Sanitätsausbildung erfolgreich absolvieren und kann somit auch künftig bei Sanitätsdiensten mit fachkundiger Führung eingesetzt werden.

Mit einer kurzen Vorausschau auf die kommenden Aktionen schloss der 1. Vorsitzende die Sitzung.

Weitere Berichte aus den einzelnen Abteilungen folgen in den kommenden Mitteilungsblättern.

Jonas Stricker, Schriftführer

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Apell an alle Forster Einwohner Erste-Hilfe Kurs rettet die nächsten Angehörigen!!!!

Am 29.10.2016 war in den BNN unter der Überschrift „Tödliche Ignoranz – 82-Jähriger kollabiert und bekommt zu spät Hilfe“ nachzulesen, dass sich in Essen ein erschütternder Fall von unterlassener Hilfeleistung zugetragen hat. Ein 82-Jähriger Mann war am Morgen des 03. Oktober im Vorraum seiner Bank beim Holen der Kontoauszüge kollabiert und zusammen gebrochen. Er lag im Vorraum und war dringend auf Hilfe angewiesen. Mindestens vier Personen –so auf der Überwachungskamera der Bank festgehalten- betraten nach dem Vorfall den Bankvorraum bemerkten auch den Mann in seiner hilflosen Lage, doch ignorierten dies und tätigten ihre Bankgeschäfte. Erst nach 20 Minuten rief ein weiterer Kunde den Rettungsdienst – zu spät, der Mann kam nicht mehr zu Bewusstsein und verstarb in der Klinik!!!

Wie kann das geschehen fragen sich hier nicht nur wir DRK-Aktive?? Doch versetzen Sie sich in die Lage, was hätten Sie getan, hätten Sie die Notrufnummer gewusst, hätten Sie gewusst, wie dem Mann zu helfen wäre? Wenn Sie bei diesen Fragen zweifeln oder sie mit Nein beantworten, dann ist es Zeit endlich einen Erste-Hilf-Kurs beim DRK zu besuchen.

Bedenken Sie hierbei, die meisten Unfälle und Notfälle ereignen sich im privaten Umfeld, d.h. es geht um die Gesundheit ihrer nächsten Angehörigen. Und bei einem medizinischen Notfall sind die ersten Sekunden und Minuten entscheidend für das Wohlergehen des Patienten. Und in dieser Zeit ist der Rettungsdienst oder auch die Notfallhilfe sicherlich noch nicht vor Ort, d.h. Sie sind entscheidend für das Wohlergehen Ihrer Lieben.

Deshalb besuchen Sie einen Erste-Hilfe-Kurs und lernen Sie richtig und lebensrettend zu helfen. Die nächste Gelegenheit bietet sich hierzu am

Samstag, 29. April 2017, von 08.00 bis 16.00 Uhr 

im Haus im Hirtengarten, in der Langestraße bei der Gemeindebücherei.

Der Kurs ist auch geeignet für alle Führerscheinabsolventen und Jugendbetreuer!!!

Anmeldungen bei Timo Senger (Tel.Nr. 07251/10875) oder Michael Veith (Tel.Nr. 780-185 oder 980 921) Teilnahmegebühr: 40,– Euro

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